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Nachhaltigkeitsmanagement

"Einige unsere Kunden haben begonnen unsere Produkte basierend auf unserem Bekenntnis zur Nachhaltigkeit zu kaufen!" Sind dies mündigere Konsumenten, die sich Gedanken über die Nachhaltigkeit der Wertschöpfungskette machen oder sind es Idealisten, die ethische und grüne Gedanken verfolgen, ohne auf die Wirtschaftlichkeit zu achten?

Nachhaltigkeitsmanagment strebt parallel ökonomische, ökologische und soziale Nachhaltigkeit an. Unter dem Leitspruch "Go green, get sustainable and be ethical" steht Nachhaltigkeitsmanagement für langfristiges Denken und Handeln sowie das Respektieren von ökologischen und ethisch-moralischen Werten. Ziel von Nachhaltigkeitsmanagements ist es, ein lebenswertes Umfeld für die nächsten Generationen zu sichern oder zu schaffen. Im Zuge eines globalen Meinungsbildungsprozesses schreiben sich immer mehr Unternehmen Nachhaltigkeit auf ihre Fahnen. Teils geschieht dies aus der inneren Überzeugung der Führungsebene, dass Ökonomie und Ökologie kein Widerspruch sein müssen. Die zuletzt stark verteuerten Rohstoffpreise machen den sorgsamen Umgang mit Ressourcen zu einem heißen Thema. Teils sind die Bekenntnisse zu Nachhaltigkeit auch Reaktionen auf öffentlichen Druck.

Ernst gemeintes Nachhaltigkeitsmanagement beschränkt sich nicht auf das bloße Energiesparen. Nachhaltigkeitsmanagement beginnt ganz am Anfang der Wertschöpfungskette. Nachhaltiges Wirtschaften fordert von Unternehmen, sicherzustellen, dass die Zukaufteile bei Lieferanten ökologisch und sozial vertretbar hergestellt werden. Ökologisch vertretbar bedeutet, dass in der Produktion keine schädlichen Substanzen verwendet werden und die Umwelt des Lieferantenlandes geschont wird. Sozial vertretbar bedeutet beispielsweise, dass Kinderarbeit oder unzumutbare Arbeitsbedingungen vermieden werden. Immer mehr Unternehmen fordern dies von ihren Lieferanten. Wichtig ist hier, es nicht bei einer Selbstauskunft des Lieferanten zu belassen, sondern dass diese auch von Zeit zu Zeit vor Ort überprüft werden.

Mit Nachhaltigkeitsmanagement wird verhindert, dass es aufgrund von gesetzlichen Regelungen gegen bestimmte Materialien zu Lieferengpässen kommt. Imageschäden und Kaufboykotts durch Konsumenten können damit vermieden werden. Führende Unternehmen nutzen Nachhaltigkeitsmanagement bereits, um durch neue Materialien bzw. effizienteren Einsatz von Ressourcen Einsparungen zu erzielen. Damit wird Nachhaltigkeitsmanagement zu einer Quelle von Innovationen.



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Die Angebotsmacht wird von folgenden Parametern beeinflußt:
  • Wie viele glaubwürdige Lieferanten gibt es?
  • Wie verteilen sich die Marktanteile?
  • Wie ist die Dynamik von Fusionen und Akquisitionen im Lieferantenmarkt?
  • Wie leicht können neue Anbieter in den Markt einsteigen?
  • Wie leicht können Lieferanten gewechselt werden?
  • Wie verfügbar sind Substitutionsprodukte?
  • Wie ist die Verfügbarkeit der Produkte?
Die Nachfragemacht wird von folgenden Parametern beeinflußt:
  • Welchen Anteil am relevanten Absatzmarkt (einer Region) hat das Unternehmen?
  • Welche Wachstumsperspektiven bietet das Unternehmen für Lieferanten?
  • Welche Möglichkeiten zu Weiterentwicklung von Kompetenzen bietet das Unternehmen für Lieferanten?
  • Welchen Imagegewinn können Lieferanten daraus ziehen, für das Unternehmen zu arbeiten?


 


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