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![]() Natur der Nachfrage verändern Bei hoher Angebotsmacht zielt die zweite Basisstrategie darauf ab, die Natur der Nachfrage zu verändern. Hohe Angebotsmacht liegt vor, wenn es Lieferanten aufgrund einer technischen Alleinstellung oder eines exklusiven Marktzugangs gelingt, eine monopolistische oder quasi-monopolistische Position aufzubauen. Eine solche Marktkonstellation ist in vielen Fällen kein Naturgesetz, sondern bewusst oder unbewusst vom kaufenden Unternehmen herbeigeführt worden. Die Veränderung der Natur der Nachfrage erfordert ein Ausloten dieser Grenzen - inwieweit können die technischen Spezifikationen so verändert werden, dass das Unternehmen wieder an Handlungsspielraum gewinnt? Die Erfahrung zeigt, dass fast alle Monopole umgehbar sind. Das verbleibende Restrisiko muss entsprechend gemanagt werden. Zu den Hebeln Gemeinsam mit dem Lieferanten nach einem Vorteil suchen Bei hoher Angebots- und Nachfragemacht zielt die vierte Basisstrategie darauf ab, gemeinsam mit dem Lieferanten nach einem Vorteil zu suchen. Die Spielarten dieser Basisstrategie unterscheiden sich nach Umfang und Intensität der Partnerschaft. Der Umfang kann von abgestimmter Bedarfs- und Kapazitätsplanung bis zu einer vollständigen Verzahnung der Wertkette reichen. Die Intensität von einer projektbedingten Teilung der Kosten bis hin zu einer Teilung von wirtschaftlichem Erfolg und Risiko reichen. Zu den Hebeln Nachfrage steuern Bei niedriger Angebots- und Nachfragemacht zielt die erste Basisstrategie darauf ab, die Nachfrage professionell zu steuern. Die Steuerung der Nachfrage erfordert zunächst einmal ein detailliertes Verständnis dafür, wer was von welchem Lieferanten kauft. Auf dieser Basis ist zu überlegen, ob man innerhalb des Unternehmens oder über die Unternehmensgrenzen hinweg durch Bündelung die niedrige Nachfragemacht kompensieren kann. Unterstützt werden diese Überlegungen durch ein konsequentes Infrage stellen der Notwendigkeit des entsprechenden Bedarfes. Zu den Hebeln Wettbewerb unter den Lieferanten nutzen Bei hoher Nachfragemacht zielt die dritte Basisstrategie darauf ab, den Wettbewerb unter den Lieferanten zum Vorteil des Unternehmens zu nutzen. Variationen dieser Basisstrategie sind den Wettbewerb durch geeignete Maßnahmen im Lieferantenmarkt weiter anzufachen, oder mittels analytischer Werkzeuge die Preisbildung der Lieferanten zu beeinflussen. Zu den Hebeln
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